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Ludwigsburg entstand zu Anfang des 18. Jahrhunderts
durch den Bau des größten unzerstörten
Barockschlosses Deutschlands unter Herzog Eberhard Ludwig
von Württemberg.
Ursprünglich plante Eberhard Ludwig nur ein Lustschloss,
jedoch weckte in ihm das Beispiel anderer Fürsten
den Wunsch, seine absolutistische Macht durch die Gründung
einer Stadt herauszustellen. Das Jagd- und Lustschloss
Favorite und das Seeschloss Monrepos
ergänzten die barocken Bauten.
Ab 1709 entstand eine Siedlung, welche 1718 die Stadtrechte
erhielt. Im gleichen Jahr wurde Ludwigsburg Sitz eines
Oberamtes, aus dem 1938 der Landkreis Ludwigsburg hervorging.
Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg und Teck
wurde am 18. September 1676 geboren. Er regierte von
1692 bis 1733, als sein Vater starb war der kleine Eberhard
Ludwig gerade einmal 9 Monate alt. Zum Vormund wurde
vom Kaiser der Onkel Friedrich Karl gestellt.
Der Regierungsantritt Eberhard Ludwigs ein dreiviertel
Jahr nach seiner Volljährigkeit war nichts weniger
als ein Putsch gegen den Onkel. Das von den Biographen
entworfene Bild von Eberhard Ludwig hat sich im Laufe
der Zeit durchaus verändert.
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